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am 28. September 2020

Grüne fordern Radweg zwischen Haus Schöneck und Einfahrt Windautal

Matthias Schroll - „Jeder der diese sehr gefährliche Stelle kennt, weiß dass hier schon lange ein Radweg überfällig ist“, so Bezirkssprecher Matthias Schroll.

Alle Radler*innen auf dem Weg von Wörgl nach Kitzbühel und für alle, die ins wunderschöne und weitum beliebte Naherholungsgebiet Windautal wollen, müssen an dieser Gefahrenstelle vorbei - für eine Tourismusregion wie das Brixental ist dies schlicht nicht akzeptabel.

„Wir hatten im Monat August mehr als 20.000 Radfahrten in die Windau, dabei können an der Zählstelle die neuen Carbon-Räder technisch noch gar nicht in der Zählung erfasst werden. An den stark frequentierten Tagen am Wochenenden passieren weit mehr als 1000 Radfahrer*innen  diese so unübersichtliche Stelle. Ein Wunder, dass noch nichts passiert ist”“, schildert Andreas Höck, Grüner Gemeinderat in Hopfgarten.

Positiv ist, dass es für den Radweg bzw. die Entschärfung bereits ein fertiges Konzept gibt. Darüber hinaus wäre es auch schon ausfinanziert und nicht zu vergessen, sind auch die sehr hohen Fördermittel für Radwege seitens des Landes Tirol und dem Bund.

Woran scheitert es dann?
Es gibt einen Grundeigentümer, der seine Forderungen laufend verändert, und somit trotz Konzept und Finanzierung der Lösung des Problems im Wege steht. Eine Reihe von Verhandlungen seitens der Gemeindeführung in Hopfgarten sind bisher am Widerstand des Grundeigentümers gescheitert.

„Man muss immer sehr genau öffentliches Interesse mit privatem Interesse abwägen. In diesem Fall überwiegt das öffentliche Interesse, und entsprechend ist eine Lösung für den Radweg vorzubereiten und umzusetzen“, findet Höck.

Wenn diese Lücke geschlossen wird, dann haben wir einen super Radweg zwischen den zwei Städten Wörgl und Kitzbühel und ins Windautal. Das ist das Ziel.

„Für uns ist wichtig, dass wir ein funktionierendes, zusammenhängendes und gefahrloses Netz von Radwegen im Bezirk haben, um den Ansprüchen der vielen Freizeit-Radler*innen, Sportler*innen und der modernen Mobilität gerecht zu werden“, so Schroll​.